Bonjour Liège!

Endlich war es soweit! Am 5.7.22 konnte meine erste Französischexkursion stattfinden, nachdem dies während meiner ersten beiden Jahre als Französischlehrer und Fachbereichsleiter in Asbach pandemiebedingt noch nicht möglich war. Auch jetzt war die Planung nicht einfach, weshalb ich mich mit meinen Französisch-Kursen der 9. und 10. Jahrgangsstufe für einen Tagesausflug ins französischsprachige Lüttich entschied. Das Wetter war herrlich, Sonne, aber nicht zu heiß und nach nicht allzu langer Fahrt waren wir auch schon vor Ort, wo wir mit der „Montagne de Bueren“, einer imposanten Treppe mit 374 Stufen zunächst eine sportliche Herausforderung in Angriff nahmen. Danach stand im Museum der Wallonie, dem französischsprachigen Teil Belgiens, eine Führung auf Französisch an. Die 18 Schülerinnen und Schüler folgten dieser sehr aufmerksam und verstanden schon einiges, auch wenn ich wenige kompliziertere Sachverhalte übersetzen musste, kamen richtige Antworten auf Französisch aus unseren Reihen. Nach diesem kulturellen Teil stärkten sich einige von uns mit original belgischen Pommes, bevor in der Stadt, die mit Boutiquen und Cafés viel zu bieten hat, noch ausreichend Freizeit zur Verfügung stand. Dies wurde auch genutzt, um das erlernte Französisch praktisch umzusetzen.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für euer Interesse, die gute Stimmung und das tadellose Verhalten, der Tag hat mir wirklich viel Spaß gemacht, darüber hinaus beim Förderverein unserer Schule, der diesen reichhaltigen Ausflug mit ermöglicht hat.

Darüber hinaus hoffe ich, dass sich auch weiterhin junge Menschen für Französisch interessieren und dieses als Wahlpflichtfach belegen, um solch tolle Ausflüge mit entsprechenden Sprachkenntnissen erleben zu können. Dem 10er-Kurs gilt hier nochmals ein großes Merci für die Arbeit in den vergangenen zwei Jahren, kurz, aber mit vielen tollen Momenten, ich freue mich, dass wir diese Fahrt noch zusammen als Abschluss durchführen konnten, es war stets sehr schön mit euch!

À bientôt et bien à vous,

 

M. Brämer